RA-MICRO & beA

Nutzen Sie unsere Erfahrungen bei der Einrichtung des beA. Verschwenden Sie keine kostbare Zeit damit.

Wir informieren Sie zu den beA-Karten, dem Kartenleser, zur Installation, aktuellen Schnittstelle zu RA-MICRO und richten Ihnen das beA per Fernwartung für Sie und Ihre Mitarbeiter ein.

Das beA (besondere elektronische Anwaltspostfach) wird zur passiven Nutzungspflicht ab 01.01.2018.

Es beginnt damit die Stufe 2 nach dem ERV-Gesetz, d.h. die Nutzungspflicht für eingehende Nachrichten (= Empfangsbereitschaft, s. auch § 31a I 1 BRAO).

Eine ausdrückliche gesetzliche Verpflichtung besteht derzeit noch nicht. Der Gesetzgeber hat jedoch die Bundesrechtsanwaltskammer in § 31a BRAO beauftragt, für jeden zugelassenen Rechtsanwalt ein besonderes elektronisches Anwaltspostfach empfangsbereit einzurichten. Ausnahmen sind nicht vorgesehen, auch nicht aus Altersgründen oder aufgrund der Art oder des Umfangs der Tätigkeit.

Die Verordnung über die Rechtsanwaltsverzeichnisse und die besonderen elektronischen Anwaltspostfächer (BGBl. I 2016, 2167) des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (RAVPV) sieht in § 31 eine Übergangszeit bis zum 31.12.2017 für Zustellungen und sonstige Nachrichten an das beA vor. In dieser Übergangszeit soll nach den Regelungen der Verordnung der Postfachinhaber Zustellungen und sonstige Nachrichten nur mit seinem Einverständnis gegen sich gelten lassen müssen.

Nach § 31 RAVPV ist vorgesehen, dass die Bereitschaft zur Nutzung des beA gegenüber dem Kommunikationspartner oder allgemein auf verschiedenen Wegen zum Ausdruck gebracht werden kann, z.B. durch einen Hinweis auf dem Briefkopf oder auf der Internetseite oder durch aktive Nutzung des beA. Reine Testnachrichten ohne Verfahrensbezug sollen nicht als Erklärung der Bereitschaft zum Empfang über das beA gelten. Nicht vorgesehen hingegen ist eine Mitteilung gegenüber den Rechtsanwaltskammern oder gegenüber der BRAK.

Zum 01.01.2018 wird aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie (v. 12.05.2017, BGBl. I 1121; Pressemitteilung Nr. 3 v. 24.03.2017) zudem folgender Absatz 6 in § 31a BRAO eingefügt und damit eine gesetzliche Regelung zur sogenannten passiven Nutzungspflicht geschaffen werden: Der Inhaber des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs ist verpflichtet, die für dessen Nutzung erforderlichen technischen Einrichtungen vorzuhalten sowie Zustellungen und den Zugang von Mitteilungen über das besondere elektronische Anwaltspostfach zur Kenntnis zu nehmen.

s. auch http://bea.brak.de/fragen-und-antworten/a-grundlegende-fragen/

https://bea.bnotk.de/elektronischer-rechtsverkehr-mit-dem-beA.html

 

Wir zeigten bereits am 28.04. und 16.05.2017 in Erfurt in ausgebuchten Veranstaltungen des beA LIVE und die technischen Voraussetzungen.

Zwei weitere Veranstaltungen finden am 29.09. (Freitag) - ausgebucht - 
und 02.11.2017 (Donnerstag) erneut in Erfurt statt.

 

LIVE in der Praxis präsentieren wir erneut konkret:

  • Beantragung beA-Karte, Signaturkarte (Nachladesignatur) und Mitarbeiterkarten
  • Signaturkartenanwendung proNext
  • beA-Postfach Installation (Security Client), Registrierung, Anmeldung
  • beA-Postfach Nachrichtenfenster und Einrichtungsfenster
  • Mitarbeiterkartenverwaltung, Rechteverwaltung
  • RA-MICRO-Schnittstelle zu beA
  • Nachrichtenerstellung im RA-MICRO und Versand über beA
  • Nachrichtenempfang im beA und speichern in E-Akte im RA-MICRO

 

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre beA-Karte bis zum 30. September 2017 bestellen sollten. Bei später erfolgenden Bestellungen kann die Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer nicht sicherstellen, dass Ihre beA-Karte vor dem 01. Januar 2018 geliefert wird.

Voraussetzung für den Zugriff auf das beA ist, dass der Rechtsanwalt oder die Rechtsanwältin eine beA-Karte  (zuvor über https://bea.bnotk.de/ bestellt hat) und einen Kartenleser besitzt und die sogenannte Erstregistrierung
am Postfach vornimmt.

(Das beA ist am 28. November 2016 in Betrieb genommen worden;
die Webanwendung ist über https://www.bea-brak.de/ erreichbar.)